Schönes Gefühl
Am Tag der Entlassung roch es in der Klinik nach nassem Regen und dem Desinfektionsmittel, mit dem die Nachtschwester dreimal den Flur gewischt hatte. Renate Huber saß auf
Vor dem Haus meiner Eltern in Paunsdorf fiel der Regen so fein, dass man ihn im Gesicht kaum spürte. Ich stand mit einer Flasche Riesling aus dem Netto
Im Mai stand der Raps hinterm Haus bis an den Waldrand – dieses grelle Gelb, das abends in den Fenstern brannte. Vom Feld wehte der Duft von Rapsblüten
Vierzig Jahre. Markus war damals sechs gewesen, an einem Dienstagmorgen im November. Sein Vater hatte die Wohnungstür geschlossen, ohne sich umzudrehen. Kein Abschied, kein Kuss, keine Erklärung. Nur
An einem Donnerstag im November, so gegen sieben, kam Jörg in ihr Nähzimmer und sagte: „Am Sonntag zieht mein Bruder mit Frau ein. Auf Dauer. Räum dein Arbeitszimmer,
Ich stand drinnen, in meinem weißen Brautkleid, mit einem Glas Sekt in der Hand. Durch die Glastür sah ich, wie meine Mutter draußen mit dem Sicherheitsmann diskutierte. Sie
Sie stand an der Tür, den Aktenordner unter dem Arm, als käme sie von einer anderen Behörde. Dabei war es nur meine Tochter Britta. Draußen roch es nach
Im Flur roch es nach Karamell-Vape und fremder Lederjacke. Auf dem Schuhregal lagen dreckige weiße Turnschuhe, Größe 36. Nora trug 38. Daneben stand eine billige Sporttasche mit Glitzerprint.
Vom Küchenfenster in Pieschen schaue ich auf die Elbe. Heute ist sie grau, als hätte jemand die Farbe vergessen, und unten im Hof liegt eine einsame Luftmatratze auf
Es klingelte um kurz nach sieben, als Miriam gerade den Abwasch vom Abendessen machte. Sie trocknete die Hände am Geschirrtuch ab, hängte es über die Ofenstange und ging
