Schönes Gefühl
Das Hochzeitsatelier in der Hamburger Hafencity roch nach Mottenkugeln und getrockneten Rosen. Draußen peitschte ein Aprilgewitter gegen die hohen Fenster, drinnen flackerte eine billige Stehlampe. Hanna Weber, vierundzwanzig,
Der Wecker riss mich um halb sechs aus einem viel zu kurzen Traum. Draußen war es noch stockdunkel, und der Februar schickte einen eisigen Wind, der sich durch
Damals, im November 1967, küsste er mich hinter dem alten Schuppen der Gärtnerei Kramer. Es roch nach feuchter Erde und spätem Herbst, und er flüsterte mir ins Ohr:
Der Briefbote drückte mir einen unscheinbaren Karton in die Hand, als würde er mir eine Bombe übergeben. Ich war gerade dabei, im Haus meines Vaters die letzten Kartons
Ich hörte sie durch das gekippte Fenster, während ich meine Pflanzen goss. Seine Tochter Sabine und sein Sohn Markus, die man das letzte Mal an Weihnachten gesehen hatte,
Unter den funkelnden Kristallleuchten des Berliner Grandhotels brannte an diesem Samstagabend längst die Hölle los, und niemand der zweihundert Gäste im Smoking oder in wallender Abendrobe ahnte, dass
Draußen rieselte Novemberregen gegen das Küchenfenster, und Hermann saß am Tisch und las die Bauernzeitung. Neben ihm auf der Fensterbank lag Minka, eine dicke getigerte Katze, die vor
Ich wusste sofort, dass es ein Fehler war, das Foyer des Hamburger Grandhotels zu betreten. Aber Leonie hatte zwei Tage hintereinander kaum gegessen, und der einzige Ort, an
Anna fand Murphy an einem verregneten Dienstag im Oktober. Eigentlich fand Murphy sie. Der schwarze Mischlingshund mit den unwahrscheinlich großen Ohren saß vor dem Supermarkt in der Kopenhagener
Ich hörte den ersten Schrei meiner Tochter – und wusste sofort, dass sich alles ändern würde. Die Hebamme legte mir das winzige Bündel auf die Brust. Ein dichter
