Schönes Gefühl
Zwei Euro. Immer genau zwei. Kein Wechselgeld aus dem Portemonnaie, nichts Klimperndes vom Küchentisch. Sie holte die Münzen aus der Tasche ihrer Strickjacke, noch warm vom Körper, und
Es war die Visitenkarte, die alles veränderte. Ich hatte sie in der Innentasche seines alten Sakkos gefunden, drei Tage nachdem ich in der Messe den Namen gehört hatte.
Das erste Mal sah ich sie an einem Dienstag im November. Der Regen trommelte seit Stunden gegen das Küchenfenster, und der Hinterhof lag grau und verlassen da, nur
Zwanzig Päckchen Sämereien riss ich aus dem Verkaufsständer, ohne groß hinzusehen. Astern, Sonnenblumen, Kapuzinerkresse, Ringelblumen – alles, was mir zwischen die Finger kam. An der Kasse, während die
Ich hörte es durch die offene Küchentür, während ich den Tisch abräumte. Meine Schwiegermutter Gisela Wagner saß mit Tom im Wohnzimmer, vor sich die Überreste des Sonntagsessens. Draußen
Thomas Berger kam an einem Dienstag um 18:15 Uhr nach Hause. Ich wusste sofort, dass etwas nicht stimmte – er kam sonst nie vor halb neun. Sein Hemd
Meine Ehe endete nicht mit einem Knall, sondern mit dem leisen, klebrigen Geräusch von Kartoffelsalat, der von einer Gabel auf das gebügelte weiße Tischtuch klatschte. Es war unser
Oskar war ein Kater von gewaltiger Leibesfülle. Sein Bauch hing so tief, dass er beim Gehen beinahe über die Dielen schleifte, und seine Bewegungen wirkten, als müsse er
An einem Donnerstag im März, als der Regen gegen die Dachfenster meiner Altbauwohnung in Hamburg-Eimsbüttel trommelte, wusste ich noch nicht, dass dies der Abend war, an dem ich
An meinem letzten Arbeitstag schob mir der Pflegedienstleiter eine Mappe zu. „Für dreiundvierzig Jahre Nachtschichten, Frau Kühn. Schauen Sie zu Hause rein.“ Mitten im Treppenhaus, zwischen zwei Etagen,
