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Ich stand bei Frau Sommer im Laden am Hauptfriedhof, einen Strauß gelber Chrysanthemen über dem Arm, und fummelte mit der freien Hand das Kleingeld aus der Jackentasche. Draußen
Ich bin dreiundsechzig und wohne seit Kurzem allein in einer Zweizimmerwohnung in der Reuterstraße in Bonn, dritter Stock, ohne Aufzug. Mein Mann Heinrich ist vor sieben Jahren gestorben,
Ich arbeite als Notariatsassistentin in Bielefeld. Seit elf Jahren mache ich diesen Job, und normalerweise sehe ich die Menschen nur am Ende ihres Weges: Wenn sie ein Haus
Ich stehe in meiner Küche in Freiburg, in der Hand einen dicken Umschlag vom Reisebüro. Draußen rumpelt die Straßenbahnlinie 5 vorbei, und auf dem Fensterbrett sitzt der Kater
Der Bademantel roch nach Mottenkugeln und Enttäuschung. Franziska drehte ihn um, als wäre er ein Beweisstück. Die Taschen hingen wie zwei leere Jutebeutel, die Knöpfe groß wie Zwei-Euro-Stücke,
Der Wind von der Elbe zerrte an den Fenstern des Altbaus in Ottensen, als Gisela den Schlüssel ins Schloss steckte. Sie trug ihn immer noch bei sich —
Ich bin kein Tierretter oder so was. Ich bin Physiotherapeutin in einer Kleinstadt bei Lüneburg, Mitte dreißig, fahre einen verbeulten Skoda und laufe am liebsten die alte Panzerstraße
Ich arbeite seit neun Jahren als Nachtwache im Seniorenheim „Haus am Lindenpark“ in Potsdam. Mein Name ist Katrin Maurer. In dieser Zeit habe ich gelernt, dass nichts in
Der Anruf kam an einem Dienstagabend, als ich gerade die Tomatenpflanzen auf dem Balkon goss. Meine Schwester Katrin, die sonst nur zu Geburtstagen eine Nachricht schickt, war dran.
Ich bin 79 Jahre alt und wohne allein in meinem Reihenhaus an der Uhlandstraße in Freiburg, gleich um die Ecke vom Münster. Und nein, Sie müssen mich nicht
