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Es war ihr letzter Abend in dem Studio, in dem sie sieben Jahre lang jeden Werktag um Punkt 18:47 vor der grünen Wand gestanden hatte. Johanna Kerber, 34,
Ich heiße Kati Schröder, zweiundvierzig, Krankenpflegerin im St.-Georg-Klinikum Leipzig. Meine Schwester Miriam Brandt starb vor zwei Jahren, im November zweiundzwanzig. Sie war Tänzerin. 2014 wurde sie Zweite bei
An dem Abend, als das Mädchen kam, hatte ich gerade die Auslage neu dekoriert. Es war Mitte November, und vor dem Fenster zog die Straßenbahn ihre Bahn, dass
Die Franzbrötchen im Papiersack dufteten nach Zimt und Butter. Ich balancierte die weiße Tortenschachtel vom Café „Herr Max“ auf der linken Hand und drückte mit dem Ellbogen die
Ich wohne seit vierzehn Jahren im Mühlenweg, direkt gegenüber von Jörn. Die Siedlung ist ruhig, bis auf den Wind, der den losen Briefkasten an Jörns Haus klappern lässt.
Saskia hörte den Wind von der Trave her, als sie die Tür zur Wohnung aufschloss. Der Schlüssel steckte ein wenig. Der Flur roch nach Äpfeln und alten Zeitungen.
Es war einer dieser Novembernachmittage, an denen die Dämmerung schon um vier einsetzt und der Regen waagerecht durch die alten Linden peitscht. Ich schob den Karren mit dem
In Bremen-Walle riecht der Hausflur immer nach kaltem Kohl und Bohnerwachs. Seit elf Jahren wohne ich in dieser Wohnung im dritten Stock, und seit elf Jahren ist die
Am Montag, dem 19. Juli, rann der Regen schon beim Aufstehen in dünnen Fäden an der Fensterscheibe herunter. Im Radio sagte die Stimme von MDR Sachsen, Tief „Yvonne“
„Du erstickst mich.“ Das waren die letzten Worte von Sven, bevor er die Tür hinter sich zuzog. Draußen prasselte der Regen auf die Pflastersteine unserer kleinen Straße in
