So viel war sicher: Ich habe sechs Jahre lang nicht gemerkt, dass ich in dieser Familie nur als Geldautomat existierte. Bis zu dem Abend, an dem meine Schwiegermutter am Telefon sagte: „Bleib zu Hause, Thorsten. Das ist besser für alle.“ Und mein Mann daneben stand und nicht widersprach.
So viel war sicher: Ich habe sechs Jahre lang nicht gemerkt, dass ich in dieser Familie nur als Geldautomat existierte. Bis zu dem Abend, an dem meine Schwiegermutter
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# Für zwei Euro verkauft
Die Kronleuchter im Festsaal des Hotels „Vier Jahreszeiten" in Hamburg strahlten so hell, dass es in den Augen wehtat. Dreihundert Menschen in Abendkleidern und Anzügen saßen an runden
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Kaffee auf Seite einundzwanzig
Der Typ am Kopf des Tisches hieß Lautner und war Finanzchef. Er hatte den Vertrag selbst zusammengebaut, das wusste ich schon nach drei Minuten auf dem Flur. Man
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Die Jacke, die die Kamera nicht sehen wollte
Vierzig Kameras zählte Lotte Brenner auf dem Weg von ihrer Wohnung in Neukölln bis zur Kreuzung Hermannstraße. Sie hatte angefangen zu zählen, nachdem ihr Bruder ihr die App
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Regenschatten über Osnabrück
Fünfundfünfzig Sekunden nach Regenbeginn riss die Naht über meinem Kopf auf. Ein Stahlwinkel, den ich selbst gebogen hatte, klappte weg wie ein Klappmesser, und dreihundert Liter Wasser schossen
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Schattenkabinett aus der Turnhalle
Dass ausgerechnet wir beide uns gegenübersitzen, hätte ich mir vor einem halben Jahr nicht träumen lassen. Ich, seit elf Jahren bei der Partei, zuletzt zuständig für die Wahlkampforganisation
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Der Tag, an dem die Schwiegermutter den leeren Topf hob
Ich arbeite seit elf Jahren als Hausverwalterin in einer Wohnanlage am Rand von Leipzig. Drei Blocks, vierundsechzig Parteien, ein Pförtnerhäuschen, in dem ich sitze wie ein Kapitän auf
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Die Wette meiner Schwiegermutter
Sabine Herrgott hätte nie gedacht, dass sie mit neununddreißig noch einmal von vorne anfangen würde. Physiotherapeutin, geschieden, zwei Umzugskartons voller Diplome, die niemand mehr sehen wollte, und ein
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Schönes Gefühl auf dem Hof bei Rendsburg
Mein Name ist Lars Vennemann, ich bin dreiundvierzig und wenn Sie mich vor drei Wochen gefragt hätten, ob ich ein schlechter Mensch bin, hätte ich gelacht. Ich bin
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Dieser Text ist kein dramatischer Bericht mit Konflikt, Figuren oder Handlung, den ich gemäß der Anleitung umschreiben und zu Ende erzählen könnte — es handelt sich um einen religiösen Segensspruch/Inspirationstext für soziale Medien, ohne Geschichte, Antagonisten oder Wendepunkte.
Die Kaffeemaschine in der Kanzlei Brenner & Söhne in Freiburg gab um 7:42 Uhr ihren letzten Seufzer von sich, und Martha Brenner wusste sofort, dass dies kein gewöhnlicher
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