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In der Regionalbahn zwischen Augsburg und München saß Jonas Weller am Fenster, den Rucksack auf den Knien, Kopfhörer nur auf einem Ohr, damit er die Ansagen noch hörte.
Es begann mit einer SMS: "Hole unterwegs noch was zum Essen, bin gegen sechs da." Fünfzehn Minuten später stand Ilona barfuß im Treppenhaus, das Handy war ihr aus
Es gibt Namen, die man sich merkt, weil jemand sie einem regelrecht eingebrannt hat. Bei mir ist das der Name Konstantin. Nicht weil er schön klingt. Sondern weil
Meine Tochter Hanna hat nie ein Wort gesprochen. Bis zu dem Abend, an dem ein barfüßiges Mädchen ihr im Georgengarten eine Flüssigkeit reichte, die aussah wie eingefangenes Abendlicht.
Ich heiße Alexander, und in Bremen kennt mich fast jeder, der schon mal einen gebrauchten BMW gekauft hat – ich handle seit zwanzig Jahren mit Autos, hatte einen
„Deine Mutter tickt doch nicht mehr richtig", zischte Sina ins Telefon, ohne zu bemerken, dass ich mit ihrem vergessenen Schlüsselbund im Flur stand. Der Anhänger, ein kleiner Filzfuchs,
Ich arbeite seit elf Jahren als Fahrerin beim Pflegedienst in Leipzig. Mein Wagen riecht nach Desinfektionsmittel und diesem Lufterfrischer mit Vanille, den die Chefin kiloweise kauft. An dem
Ingrid Falkner ist siebenundfünfzig, als ihr Sohn Jonas ihr am Küchentisch eröffnet, dass er heiraten wird. Es ist ein Donnerstagabend im Oktober, draußen liegt der erste nasse Laubteppich
— Gib deine Bernsteinkette doch der kleinen Josefine, du kommst ja sowieso nirgends hin, wo man sowas trägt — sagte Ingrid und rührte dabei so bedächtig in ihrem
Ich packe zusammen, was von diesem Wochenende bleibt, und schreibe hier nur auf, was ich gesehen habe. Ich arbeite seit sieben Jahren als Kellnerin im Gasthof „Zur Linde"
