Sabine stellte den Kochlöffel beiseite. Die Sauce für das Boeuf Stroganoff blubberte leise vor sich hin, aber sie hatte den Appetit verloren. Ihr Geburtstag. Zweiundfünfzig. Kein rundes Jubiläum, nur eine Zahl, die sich seltsam schwer anfühlte an diesem Abend. Andreas war vor einer halben Stunde nach Hause gekommen, hatte ihr im Flur flüchtig einen Kuss auf die Wange gedrückt und eine Flasche Sekt auf die Kommode gestellt. Seitdem saß er im Wohnzimmer und starrte auf sein Handy.
Sie wusste, dass etwas nicht stimmte. Nicht erst heute. Schon seit Wochen war er merkwürdig abwesend, kam später von der Arbeit, ging früher ins Bad, sperrte sein Telefon weg wie eine geheime Akte. Sabine hatte es gespürt, aber nicht wahrhaben wollen. Bis jetzt.
„Sabine, komm bitte mal her. Ich muss mit dir reden."
Seine Stimme klang anders. Nicht gereizt, nicht genervt, sondern seltsam ruhig. Die Ruhe eines Mannes, der seine Entscheidung längst getroffen hat.
Sie wischte sich die Hände an der Schürze ab und ging hinüber. Andreas saß auf dem Sofa, die Beine übereinandergeschlagen, in seinem maßgeschneiderten Hemd, das er sonst nur zu wichtigen Kundenterminen trug. Er sah gut aus für seine fünfundfünfzig. Durchtrainiert, volles graumeliertes Haar, die Uhr von Glashütte am Handgelenk. Ein Mann, der wusste, was er wollte.
„Was ist los?", fragte sie, obwohl sie die Antwort längst ahnte.
„Ich habe jemanden kennengelernt." Er sagte es ohne Umschweife, ohne Einleitung. „Sie heißt Laura und ist achtundzwanzig."
Sabine stand einfach nur da, die Hände in den Taschen ihrer Schürze vergraben. Aus der Küche drang das leise Zischen der Herdplatte.
„Laura ist Architektin", fuhr Andreas fort. „Sie arbeitet im Nachbarbüro. Wir haben uns in den letzten Monaten… na ja, wir haben uns verliebt."
„Verliebt", wiederholte Sabine tonlos.
„Sie ist schwanger. Im vierten Monat. Wir bekommen einen Sohn." Er sagte es mit einem Unterton, den Sabine nur zu gut kannte. Stolz. Diesen Stolz hatte sie an ihm immer geliebt. Jetzt schnitt er durch sie hindurch wie ein Skalpell.
„Und was soll ich jetzt tun?", fragte sie leise.
Andreas stand auf, strich sein Hemd glatt. „Die Wohnung gehört mir. Das weißt du. Ich habe sie vor der Ehe gekauft, und der Ehevertrag ist da ziemlich eindeutig. Ich gebe dir zwei Wochen, um deine Sachen zu packen. Laura zieht nächsten Monat ein."
Er ging zum Sideboard, nahm seine Autoschlüssel. Ein weißer Porsche Cayenne, geleast, aber darum ging es nicht.
„Sabine, du bist eine starke Frau. Du wirst das schon schaffen. Sieh es mal so – du hast jetzt die Chance auf einen Neuanfang."
„Einen Neuanfang", flüsterte sie. „Mit zweiundfünfzig."
Er zuckte mit den Schultern. „Manche Dinge laufen halt nicht wie geplant. Das Leben geht weiter. Ich will einfach noch mal glücklich sein, verstehst du? Laura ist… sie ist anders. Sie bringt mich zum Lachen."
Sabine blickte an ihm vorbei, zum Fenster. Draußen dämmerte es, die Straßenlaternen gingen an. Zwanzig Jahre Ehe. Zwanzig Jahre hatte sie an seiner Seite gestanden, als seine Baufirma fast pleiteging und sie abends in der Klinik Doppelschichten schob. Hatte seine Schulden mitbezahlt, seine Launen ertragen, seine Mutter gepflegt, als die Demenz kam. Sie hatte auf Kinder verzichtet, weil er meinte, dafür sei später noch Zeit. Und jetzt saß sie hier, eine Frau jenseits der fünfzig, und wurde aussortiert wie abgenutzte Saisonware.
„Ich gehe dann mal", sagte Andreas. „Laura wartet mit dem Abendessen. Wir suchen morgen Möbel aus."
Er zögerte kurz, als wolle er noch etwas sagen. Dann ging er einfach. Die Tür fiel ins Schloss. Sabine rührte sich nicht. Sie stand minutenlang im Wohnzimmer, umgeben von den Möbeln, die sie gemeinsam ausgesucht hatten. Das Sideboard aus Kirschholz, das Sofa in Champagner, die Lampe vom Flohmarkt in der Schanzenstraße. Alles bedeutungslos geworden.
Sie ging zurück in die Küche, schaltete die Herdplatte aus. Das Boeuf Stroganoff würde sie nicht mehr essen. Sie würde es nie wieder essen.
Die erste Nacht verbrachte sie auf dem Sofa, ohne zu schlafen. Die zweite Nacht packte sie. Drei Kartons Kleidung, die Nähmaschine ihrer Mutter, eine Kiste mit Fotos, die Mokkatassen von Oma Käthe. Alles andere ließ sie stehen. Die Designermöbel, die Kristallgläser, die Bildbände über Architektur – das hatte alles nie wirklich ihr gehört.
Am nächsten Morgen ging sie zur Bank. Das gemeinsame Konto war leer. Andreas hatte alles abgezogen, bis auf einen Restbetrag von 1.742 Euro. Gerade genug für die Mietkaution einer billigen Wohnung. Sie hob das Geld ab, rief bei der Klinik an und meldete sich für zwei Wochen krank. Etwas, das sie in achtzehn Jahren als Hebamme noch nie getan hatte.
Die Wohnungssuche war ein Albtraum. Hamburg war teuer, selbst in den Außenbezirken. Nach vier Besichtigungen fand sie schließlich etwas in Barmbek-Nord. Zwei Zimmer, Erdgeschoss, feuchte Wände. Die Küche winzig, das Bad eine Katastrophe aus den Siebzigern. Aber die Warmmiete betrug nur 680 Euro, und der Vermieter verlangte keine Schufa-Auskunft.
Sabine unterschrieb den Mietvertrag noch vor Ort. Fünf Monate im Voraus bezahlte sie bar, von dem Geld, das sie in den letzten Jahren heimlich von ihrem Gehalt zurückgelegt hatte. Notgroschen nannte man das. Not war jetzt.
Der Umzug dauerte einen Tag. Ein Transporter von Miles, drei Fahrten. Ihr neues Zuhause roch nach altem Linoleum und Zigarettenrauch, aber sie öffnete alle Fenster und begann zu schrubben. Sie kaufte Wandfarbe, eine neue Klobrille, einen gebrauchten Herd von eBay Kleinanzeigen. Sie schloss den alten Kühlschrank an, der so laut summte wie ein Presslufthammer, und stellte die Nähmaschine auf den Küchentisch. Der Herd zog nicht richtig, die Platte glühte unregelmäßig rot, aber sie gewöhnte sich daran.
Abends saß sie auf einer Matratze, die sie bei IKEA gekauft hatte, und starrte an die Decke. Keine Tränen. Die kamen erst später, mitten in der Nacht, als der Regen gegen das Fenster schlug und sie plötzlich verstand, dass sie ganz allein war in dieser fremden, kalten Wohnung ohne Bilder an den Wänden.
Nach zwei Wochen kehrte sie in die Klinik zurück. Der Kreißsaal roch nach Desinfektionsmittel und Aufregung. Die Kolleginnen begrüßten sie mit besorgten Blicken. Alle wussten Bescheid. In einer Frauenklinik blieb so etwas nicht lange geheim.
„Sabine, Mensch", sagte Maria, die dienstälteste Hebamme, und drückte ihren Arm. „Was machst du denn jetzt?"
„Arbeiten", sagte Sabine. „Was sonst?"
Sie stürzte sich in die Schichten, als gäbe es nichts anderes mehr auf der Welt. Wehentropf, CTG, Presswehen, Dammschnitt, Abnabeln, Bonding. Ihre Hände taten, was sie immer getan hatten, sicher und ruhig. Und wenn eine junge Mutter während der Geburt schrie, sie könne nicht mehr, dann hielt Sabine ihre Hand und sagte genau die richtigen Worte. Worte, die sie selbst nicht hören konnte, nicht jetzt.
Die Wochen vergingen. Der Sommer kam nach Hamburg, heiß und stickig. Sabine arbeitete, ging nach Hause, arbeitete wieder. In ihrer Wohnung standen jetzt ein paar Möbel, ein Sessel vom Sperrmüll, ein Bücherregal, das sie weiß lackiert hatte. Auf dem Fensterbrett wuchs ein Topf Basilikum. Sie lebte.
Eines Nachts, nach einer schwierigen Zwillingsgeburt, saß sie erschöpft im Aufenthaltsraum, trank kalten Kaffee und blätterte in einer uralten Fernsehzeitung. Da klopfte es an der Tür.
„Störe ich?"
Es war ein Mann in der blauen Uniform des Rettungsdienstes. Groß, breite Schultern, die Haare kurz und grau. Unter seinem linken Auge eine kleine Narbe. Er sah müde aus, aber seine Augen waren wach und von einem warmen Braun.
„Nein, kommen Sie ruhig rein", sagte Sabine. „Der Automat ist da drüben."
„Danke. Dienstschokolade." Er zog eine Schublade auf und holte einen Mars-Riegel heraus. „Wollen Sie auch einen?"
„Bin eigentlich mehr für Snickers."
„Gute Wahl." Er warf ihr einen Riegel zu. Sie fing ihn mit der linken Hand.
„Johann", sagte er und setzte sich auf den Stuhl gegenüber. „Aber alle sagen Jo."
„Sabine. Hebamme."
„Weiß ich", sagte Jo und biss von seinem Riegel ab. „Hab Sie vorhin im Kreißsaal gesehen. Die Zwillingsgeburt. Sie waren verdammt ruhig, als die Mutter Panik bekam."
„Das ist mein Job."
„Meiner auch." Er lächelte, und dabei fiel ihm der halbe Riegel aus der Hand. Beide bückten sich gleichzeitig, stießen fast mit den Köpfen zusammen und lachten. „Bringen Sie den Leuten die Kinder. Ich rette die Leute, bevor sie welche kriegen oder wenn sie zu viele davon haben."
Sabine musste wider Willen lachen. Es war das erste Mal seit Monaten.
Danach begegneten sie sich öfter. Jo brachte Patientinnen in die Notaufnahme, Sabine holte sich in der Nacht einen Kaffee. Sie redeten über die Schichten, über den neuen Rettungswagen, über den verrückten Oberarzt im Notfallzentrum. Einmal stand Jo plötzlich mit einem Strauß Sonnenblumen vor ihrer Wohnungstür.
„Ich dachte, die könnten Sie vielleicht gebrauchen", sagte er. „Stehen so traurig rum hier in der Straße, ohne Blumen."
Sabine nahm die Blumen und spürte etwas in ihrer Brust, das sie längst abgeschrieben hatte.
Sie trafen sich zunächst nur auf einen Kaffee. Dann auf ein Bier im Irish Pub um die Ecke. Jo erzählte von seiner Frau, die vor sieben Jahren an einem Aneurysma gestorben war. Vierzig Jahre alt, einfach umgefallen beim Joggen an der Alster. Er hatte sie gefunden, eine Stunde zu spät. Sabine erzählte von Andreas, von der leeren Wohnung, von der Kälte dieser letzten Monate.
Jo hörte zu. Er redete nicht dazwischen, gab keine Ratschläge, klopfte keine Sprüche. Er saß einfach nur da, die Hände um sein Bierglas gelegt, und nickte.
„Manche Leute wissen nicht, was sie wegwerfen", sagte er irgendwann.
Im September lud er sie zu einem Ausflug an die Ostsee ein. Sie fuhren in seinem alten Volvo-Kombi, der nach Diesel und Pfefferminz roch. Das Meer war grau, der Wind frisch. Sie liefen am Strand entlang, sammelten Muscheln und schwiegen viel. Danach gab es Fischbrötchen in Timmendorfer Strand – ihre waren mit viel zu viel Zwiebeln, Jo lachte über ihr verkniffenes Gesicht –, und Sabine merkte, wie sie ganz allmählich auftaute. Wie ein See im März, wenn das Eis Risse bekommt und darunter das Wasser wieder zu fließen beginnt.
Ein paar Wochen später, an einem verregneten Oktoberabend, reparierte Jo den tropfenden Wasserhahn in ihrer Küche. Danach blieb er zum Essen. Sabine kochte Linsensuppe, und sie aßen am Küchentisch, der eigentlich viel zu klein war für zwei. Jo schob versehentlich das Salz um, sie fing es auf, und ihre Hände berührten sich.
Er hielt ihre Finger fest. „Ich hab das Gefühl, ich kenne dich schon viel länger", sagte er leise.
Sabine antwortete nicht. Sie ließ ihre Hand einfach in seiner liegen. Das reichte.
Im November half er ihr, das Wohnzimmer zu tapezieren. Sie fanden bei IKEA eine Lampe aus Reispapier, die ein weiches, warmes Licht warf. Jo brachte einen alten Ohrensessel mit, den seine Schwester aussortiert hatte. Sabine nähte neue Kissenbezüge aus einem Stoff mit kleinen Kirschblüten. Die Wohnung in Barmbek sah langsam aus wie ein Zuhause.
Anfang Dezember, kurz vor Nikolaus, klingelte das Telefon. Sabine war gerade dabei, Plätzchen zu backen. Mehl an den Händen, die Schürze voller Vanillezucker. Das alte Radio auf der Fensterbank spielte leise NDR 2, die Nadel zitterte, ein Song von Grönemeyer lief, kaum zu verstehen vor lauter Knistern.
„Sabine? Ich bin's."
Andreas. Seine Stimme klang anders als in ihrer Erinnerung. Weniger selbstsicher. Eher wie eine schlechte Tonaufnahme.
„Was willst du?", fragte sie und klemmte sich den Hörer zwischen Ohr und Schulter.
„Ich… darf ich vorbeikommen? Nur kurz. Es ist wichtig."
Sabine zögerte. Dann sagte sie: „Morgen, drei Uhr. Aber wenn du zu spät kommst, mach ich nicht auf."
Am nächsten Tag stand er pünktlich vor der Tür. Er sah mitgenommen aus. Eingefallen, unrasiert, das Hemd zerknittert, als hätte er es über Nacht getragen. Unter seinen Augen lagen tiefe Schatten. Er trug eine dünne Jacke, die nicht richtig zum Hamburg-Dezember passte.
Sabine ließ ihn herein. Er setzte sich auf den Ohrensessel, und seine Augen wanderten durch das kleine Zimmer. Die Reispapierlampe, der Basilikum, die selbstgenähten Kissen.
„Laura ist weg", sagte er tonlos. „Vor drei Wochen, einfach so. Sie hat einen anderen kennengelernt. Ich weiß nicht mal genau, wen."
Sabine setzte sich auf den Stuhl ihm gegenüber. Sie faltete die Hände im Schoß.
„Und das Kind?"
Ein kurzes, bitteres Lachen. „Das war nie von mir. Hat sie mir erst gesagt, als ihre Koffer schon im Flur standen. Ich war wohl nur eine Art Notlösung."
Sabine presste die Lippen aufeinander, sagte nichts.
„Die Firma hat einen Großauftrag verloren", fuhr Andreas fort. „Ich musste die Überstunden streichen, ein paar Leute sind gegangen. Bei der Wohnung läuft der Kredit, und ich weiß nicht, wie lange ich die Raten noch stemmen kann." Er sah sie an, und zum ersten Mal sah sie etwas in seinen Augen, das sie noch nie gesehen hatte: Unsicherheit.
„Sabine, ich war ein Idiot. Ich weiß das jetzt. Ich habe fast alles verloren, was mir wichtig war. Aber du… du warst immer die Konstante in meinem Leben. Ich dachte, vielleicht… vielleicht könnten wir es noch mal versuchen? Ganz langsam, ganz von vorn?"
Sabine betrachtete ihn. Diesen Mann, den sie zwanzig Jahre geliebt hatte. Der sie rausgeworfen hatte wie eine defekte Maschine. Der jetzt hier saß, kleiner geworden, aber immer noch mit den gleichen Erwartungen.
Sie schüttelte den Kopf. „Andreas, das geht nicht. Es ist vorbei. Ich habe mich in diesem Jahr verändert. Ich habe jemanden kennengelernt."
Er starrte sie an. „Jemanden?"
„Ja. Und ich will das nicht gefährden. Du und ich – das ist lange vorbei."
Andreas atmete schwer aus. Er stand auf, zu schnell, der alte Sessel quietschte. „Dann war ich wirklich zu spät." Seine Stimme klang brüchig, aber er lächelte gequält. „Ich verstehe. Ich hätte es besser wissen müssen."
Sabine ging zur Tür und öffnete sie. Er zögerte einen Moment, als wolle er noch einen Satz sagen, dann ging er. Die Schritte auf der Treppe verklangen.
Sabine schloss die Tür und lehnte sich mit dem Rücken dagegen. Sie atmete tief durch, sah zum Fenster. Hinter der Scheibe fielen dicke weiße Flocken, der erste richtige Schnee dieses Winters. Sie wischte sich mit dem Handrücken über die Stirn und spürte, wie die Anspannung wich.
Ein paar Minuten später klapperte ein Schlüssel im Schloss. Die Tür ging auf, und Jo kam herein, in seiner Rettungsdienstjacke, mit einer Tüte vom Bäcker in der Hand. Kalte Luft wehte mit ihm ins Zimmer.
„Franzbrötchen. Im Angebot, 1,20 das Stück. Der Bäcker an der Ecke macht um vier zu, ich hab die letzten bekommen." Er stellte die Tüte auf den Küchentisch und musterte sie. „Alles okay? Du siehst aus, als hättest du einen Geist gesehen."
„Mein Ex-Mann war hier", sagte Sabine. „Er wollte nochmal von vorn anfangen."
Jo nickte langsam. Er fragte nicht, was sie geantwortet hatte. Stattdessen holte er zwei Teller aus dem Schrank, legte die Brötchen darauf und schaltete die Kaffeemaschine ein. Das Brummen des alten Kühlschranks füllte die Küche, verlässlich wie ein alter Traktor.
Sabine setzte sich, brach ein Stück vom Hörnchen ab und schob es in den Mund. Der Zimt war noch warm, Zucker rieselte auf den Teller. Auf dem Fensterbrett stand der Basilikum, frisch gegossen, mit kleinen Wassertropfen an den Blättern. Vor dem Fenster fielen unablässig dicke Schneeflocken, deckten den Fenstersims zu und dämpften jedes Geräusch von draußen.
„Machst du noch einen Kaffee?", fragte Sabine und sah Jo an.
Er deutete mit dem Daumen auf die Maschine. „Läuft schon." Und während der Kaffee durchlief und auf die warme Platte tropfte, rückte Jo den Zucker näher zu ihr herüber.
