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— Mama, wir müssen heute Nacht bei dir bleiben. Bitte fang nicht gleich an, ja? Daniel stand im Türrahmen, die Reisetasche über der Schulter, den Kiefer angespannt. Er
„Das Essen bleibt hier. Diesmal nimmt niemand auch nur ein einziges Glas mit.“ Katharina stellte den Korb mit den eingelegten Gurken auf den Küchentisch und verschränkte die Arme.
Katharina starrte ihren Mann sprachlos an. Sie hatte gerade die Kaffeetassen vom Frühstück in die Spülmaschine gestellt, als Felix diesen Satz mit einer Selbstverständlichkeit aussprach, als ginge es
„Diese Wohnung gehört meiner Mutter. Kein Gericht wird sich jemals auf deine Seite stellen.“ „Was für wunderschöne Ohrringe du trägst, Anna.“ Ihre Schwiegermutter Ingrid lächelte freundlich und strich
„Du hast doch selbst gesagt, dass deine Mutter nur das Beste verdient. Also habe ich beschlossen, ihr genau das zu geben.“ Anna legte einen Umschlag auf den Küchentisch
Als mein Mann starb, hörte die Welt nicht auf, sich zu drehen. Sie wurde nur still. Zu still. Nach vierunddreißig Ehejahren war das Haus plötzlich viel zu groß.
Die Stimme ihres Vaters hallte durch das enge Treppenhaus des alten Mietshauses. Doch Anna blieb nicht stehen. Sie zog ihre abgetragene Jacke über, wickelte sich den Schal um
Als Lukas an einem kalten Dezembermorgen seinen Dienst als Fahrdienstleiter am kleinen Bahnhof von Heidelberg begann, bemerkte er den Hund zum ersten Mal. Eine alte Hündin mit sandfarbenem
Jeden Morgen, kurz nach halb sieben, ging Hanna durch die Seitenhalle des Leipziger Hauptbahnhofs. Um diese Uhrzeit roch es dort nach nassen Jacken, dünnem Automatenkaffee und kaltem Metall.
An drei Tagen in der Woche klingelte Helgas Wecker um halb fünf. Nicht, weil sie noch arbeiten musste. Sie war seit fast vier Jahren im Ruhestand. Dreiundvierzig Jahre
