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Es war einmal ein Wintermorgen in München, an dem mein Sohn Konrad mich anzeigte. Er sagte den Beamten, ich hätte in meiner Firma Bücher gefälscht. Ich war damals
Ich hörte seine Stimme schon im Flur, noch bevor ich die Wohnungstür richtig aufbekam. Siegfried telefonierte. Nicht dieses beiläufige Gemurmel, das er sonst von sich gab, wenn er
Es klingelte an einem Dienstagnachmittag, und ich dachte zuerst, der Postbote hätte wieder ein Päckchen, das nicht in den Briefkasten passt. Ich war im Garten gewesen. Alter Jogginganzug,
Es war die Nummer vierunddreißig, die mich zum Nachdenken brachte. Nicht die erste, nicht die zehnte — die vierunddreißigste Postkarte, die ich an Renate schickte, ohne je eine
Es sollte ein einfaches Picknick werden. Jeder aus der Nachbarschaft in der Fuchsbergstraße in Erfurt sollte etwas mitbringen, das mit dem Anfangsbuchstaben seines Namens beginnt – ein kleines
Meine Mutter Ingrid hatte es mir am Telefon angekündigt, drei Wochen vor der Hochzeit, so beiläufig, als würde sie mir sagen, welches Auto sie mieten wollte: Sie werde
„Ist es nicht schlimm, so allein?" Das fragen sie mich fast alle, sobald sie hören, dass ich einundachtzig bin und seit sechs Jahren allein in meiner Wohnung in
Ich arbeite seit elf Jahren als Hausverwalterin in einer Wohnanlage am Rand von Freiburg, ein Backsteinklotz aus den Achtzigern mit einem Fahrstuhl, der immer nach Bohnerwachs riecht. Man
Ich arbeite seit elf Jahren als Nachtschwester in der orthopädischen Abteilung des Klinikums in Regensburg, und man lernt in dieser Zeit, Familien am Klang ihrer Türen zu erkennen.
Ich war vierunddreißig, als ich endlich das Leben hatte, das ich mir als Kind gewünscht hatte. Ich wohnte in einer kleinen Zweizimmerwohnung in Bielefeld, arbeitete in der Apotheke
