Schönes Gefühl
Klaus Bergmann hatte das Telefon in der Hand, als der Krankenwagen wegfuhr. Nicht sein Telefon – das der Nachbarin, die klingelte, weil sie Schreie gehört hatte. Es war
Ich arbeite seit vierzehn Jahren in der Gärtnerei am Rosenweg, gleich am Ortsrand von Konstanz, dort wo die Straße zum Bodensee hin abfällt und man im Sommer die
Marlene Brandt stand seit vierzig Minuten am Kaffeeautomaten im Foyer des Landgerichts Rostock und hörte zu, wie die drei Frauen neben ihr über "die Ausländer" redeten. Sie war
Ich habe die Halle um Viertel vor sechs aufgesperrt, die Sohlen noch nass vom Waldboden. Die Kripo war schon durch, aber unter die losen Dielen im Büro hatten
Ich war dreiundzwanzig, als mein Opa mir das Haus in der Kleingartenanlage am Rand von Leipzig überschreiben wollte. Nicht weil er reich war — das Ding war vielleicht
Ana hängte den Autoschlüssel an den Haken neben der Tür und blieb einen Moment im Flur stehen. Freitagmorgen, halb sieben, Jens war schon weg – die Angeltasche, die
Ich saß in der vorletzten Reihe der Aula des Städtischen Gymnasiums in Paderborn und zählte die Holztäfelung an der Decke, weil ich nirgendwo anders hinschauen konnte. Vierundzwanzig Paneele
Ich stand im Flur, die Einkaufstasche in der Hand, und aus einem Riss im Boden purzelten die Mandarinen. Eine rollte unters Schuhregal. Ich schaute ihr nach, als könnte
„Oma Ingrid hat mich großgezogen von ihrer Rente und dem Kindergeld – wir hatten wenig, aber mir hat nie eine Mutter gefehlt." Jendrik war siebzehn, als er das
Ich hatte meinen Vater seit elf Jahren nicht gesehen. Kein Anruf, keine Karte zu Weihnachten, nichts. Und dann kam dieser Anruf von einer Schwester aus dem Klinikum in
