Der Schauspieler, der zu Fuß kam, wo andere nur eine Pressemitteilung schicken
In Recklinghausen kennt jeder die Kastanie vor dem Awo-Familienzentrum in der Herzogswall-Straße. Sie ist über hundert Jahre alt, ihre Wurzeln haben den Gehweg angehoben, und die Kinder, die
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Klare Sicht
Dreißig Jahre lang war ich diejenige, die kam, wenn das Geld nicht reichte. Ich heiße Ingrid Wachtel, war Köchin in einer Kantine in Osnabrück, mein Mann Bernd hat
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**Der Tisch am Rheinufer**
Als Meike Brenner ihre Handtasche auf dem Beistelltisch abstellte und das Handy hinter die Blumenvase lehnte, ahnte niemand am Tisch, dass in diesem Moment 4.200 Menschen live zusahen.
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Schöner Kies auf dem Friedhof
Auf der Trauerfeier für seine Frau erklärte Bernd Lindner vor zweihundert Gästen, seine drei Töchter kämen "vorübergehend ins Heim". Niemand ahnte, dass die Mädchen bereits das blaue Notizbuch
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Fünf Tage nach der Entbindung war mein Haus nicht mehr meins
Ich heiße Sandrine Berger, ich bin achtundfünfzig, und seit dreiundzwanzig Jahren bin ich Notarin in Rosenheim. Man denkt immer, eine Notarin staune über nichts mehr. Das stimmt nicht.
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Der Mann, der zwanzig Jahre lang gesucht hat
Ich verkaufe seit elf Jahren Bratwurst und Backfisch auf dem Flohmarkt am Tempelhofer Feld, jeden Samstag, egal ob es schüttet oder die Sonne draufknallt. In der Zeit habe
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Ein Parkplatz in Leipzig, Regen auf dem Kies, ein Rentner mit Diktiergerät
Ich bin Hausmeister im Bürogebäude an der Prager Straße, seit elf Jahren schon, und ich sage Ihnen: Man sieht viel, wenn man dreimal am Tag über den Hof
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Das Armband, das sich nicht öffnen wollte
Ich arbeite seit neun Jahren als Eventmanagerin im Festsaal des Hotels „Baltic Pearl" in Warnemünde und bin etwa einmal im Monat bei Gala-Abenden im Einsatz. Normalerweise erinnere ich
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Der Klingelknopf, der zwölf Jahre wartete
Ich arbeite seit sieben Jahren als Zustellerin für ein Paketunternehmen in Freiburg, Stadtteil Herdern, und man glaubt gar nicht, was man an fremden Haustüren alles mitbekommt. Die Leute
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Der Schrottplatz von Lindenhagen
Erika Vollbrecht war zweiundsechzig, als ihr Sohn ihr die Werkstatt wegnahm. Nicht mit Gewalt. Mit einem Stück Papier und einem Notartermin um halb elf an einem Dienstag im
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