Die Wohnung meines Lebens

Der Anruf von Frau Kowalski kam an einem Dienstag, kurz nach dem Mittagessen. Ich hatte gerade den halben Apfel vom Frühstück auf dem Tisch liegen lassen, weil die Schwebebahn draußen quietschte wie immer, wenn sie in die Kurve am Luisenviertel fährt.

„Frau Berger, ich will ja nicht petzen, aber bei Ihrem Sohn da oben… also, ich habe gestern wieder die Müllsäcke auf dem Balkon gesehen. Und vorgestern hat es aus dem Badezimmer getropft, direkt auf meinen Keller. Der Hausmeister war schon zweimal da, aber keiner macht auf.“

Ich habe den Telefonhörer zwischen Ohr und Schulter geklemmt und die Spüle geschrubbt. Der Apfel lag da, als hätte er mich an etwas erinnern wollen.

„Ich rede mit Daniel“, sagte ich.

„Ja, aber Frau Berger, da ist noch was. Die Fenster sind seit Tagen zu, aber man hört Musik, auch nachts. Und gestern hat ein fremder Mann bei mir geklingelt, weil er die Klingel von Daniel nicht gefunden hat. Die war mit Panzertape zugeklebt.“

Da habe ich das Spülmittel weggestellt und mir die Hände am Geschirrtuch trocken gerieben. Nicht weil ich überrascht war. Sondern weil ich schon seit Wochen dieses flaue Gefühl im Magen hatte, sobald das Wort „Wohnung“ fiel.

Die Wohnung. Die Wohnung meines Lebens.

Ich hatte sie mit Werner gekauft, 1987. Vier Zimmer, Altbau, zweiter Stock, Stuck an der Decke, der bei jeder Renovierung bröckelte. Vom Wohnzimmerfenster konnte man die Schwebebahn vorbeischweben sehen, wenn man sich auf die Fensterbank setzte. Daniel kam dort 1990 zur Welt. Wir hatten den Kinderwagen immer die Treppen hochgetragen, weil der Fahrstuhl schon damals nicht ging. Als Werner starb, bin ich in eine kleine Zweizimmerwohnung nach Barmen gezogen und habe die große in Elberfeld vermietet. Die Miete zahlte meine Zusatzversicherung, die Fahrkarte, den Bäcker am Eck.

Dann kam Daniel vor drei Jahren mit Alina zu mir. Sie hatte den Bauch schon rund, und er sagte diesen Satz, den ich heute noch im Ohr habe: „Mama, wir schaffen die Miete nicht. Und wenn Lotta kommt, wird es noch schlimmer. Wir brauchen was Eigenes.“

Ich weiß noch, wie ich im Notariat saß und mit der Füllfeder meines Mannes das Formular unterschrieb. Alina trug ein hellblaues Kleid, das an den Schultern zu eng war. Daniel redete von einem Start ins Leben, von Familie, von Zusammenhalt. Und ich dachte: Werner hätte es auch so gemacht.

Keiner riet mir zu einer Sicherung. Keine Grundschuld, kein Wohnrecht, nicht mal ein Rückforderungsrecht bei grobem Undank. Ich habe dem Jungen, dem ich das aufgeschlagene Knie gepustet habe, einfach vertraut.

Heute weiß ich: Ich hätte mir die Füllfeder sparen können.

Zwei Tage nach dem Anruf fuhr ich hin. Die Straßenbahn in Wuppertal kostet 3,10 Euro, ich habe das Kleingeld abgezählt, weil ich nicht mit dem Zwanziger beim Fahrer stehen wollte. Am Kiosk neben dem Haus hing ein Zettel: „Maisonette zu vermieten – 950 Euro kalt.“ Ich musste schlucken. Für so viel hatten wir vor zwanzig Jahren ein halbes Jahr Miete gezahlt.

Ich klingelte. Nichts. Nochmal. Von drinnen hörte ich ein dumpfes Hämmern, dann Schritte. Vor der Tür stand ein Typ in einem viel zu weiten T-Shirt, mit einer Dose Bier in der Hand, als wäre es Vormittag und nicht halb drei.

„Ich will zu Daniel“, sagte ich.

Er drehte sich um, ohne ein Wort. Ich trat in den Flur.

Der Geruch kam zuerst. Ein Mix aus kalten Kippen, feuchtem Frottee und angebranntem Öl. Im Flur lagen drei Paar Turnschuhe quer, ein Rucksack, leere Flaschen. An der Wand, wo Werners alte Garderobe gehangen hatte, war ein langer Kratzer, als hätte jemand versucht, ein Sofa vorbeizuzwingen. Die Lampe an der Decke fehlte. Aus der Fassung ragte nur noch das blanke Kabel.

Daniel kam aus dem Wohnzimmer. Er war barfuß, die Haare fettig, die Augen rot.

„Mama, was willst du?“

Ich habe nicht geantwortet. Ich bin an ihm vorbei in die Küche gegangen. Auf dem Herd stand ein Topf mit einer schwarzen Kruste, daneben ein Teller, auf dem sich eine Schicht aus etwas bewegte, das einmal Reis gewesen sein musste. Die Schranktür unter der Spüle fehlte. Der Boden klebte.

„Wo ist Lotta?“

„Bei Alinas Mutter.“

„Zum Glück.“

Ich ging weiter. Das Wohnzimmer. Die Couch hatte einen langen Riss an der Seite, aus dem gelber Schaumstoff quoll. Auf dem Boden vor dem Fernseher lagen ein zerrissener Teppich, eine zerbrochene Fernbedienung, ein PVC-Handschuh. Das Fenster zum Balkon war mit einer Decke verhängt. Ich zog sie weg. Draußen auf dem Balkon standen Müllsäcke, auf dem Klapptisch ein Aschenbecher, der wie ein Berg aus Stummeln aussah.

Ich weiß noch, dass ich dreimal durchgeatmet habe. Nicht ruhig. Eher so, wie man atmet, wenn man gegen den Brechreiz ankämpft.

„Was habt ihr gemacht?“

Daniel zuckte mit den Schultern. „Wir leben halt. Du hast uns doch die Wohnung geschenkt. Da darfst du nicht ständig alles kontrollieren.“

Alina kam aus dem Schlafzimmer. Sie trug eine Jogginghose mit Flecken an den Knien. Ihre Stimme war scharf wie ein Brotmesser.

„Weißt du, Christa, wenn du dein Eigentum zurückwillst, hättest du es nicht hergeben dürfen. Aber darum geht’s ja gar nicht, oder? Du willst nur dein Lebenswerk sterben sehen, damit du uns die Schuld geben kannst.“

Ich habe den Satz gehört, aber nicht gleich verstanden. Es war, als hätte jemand in meinem Kopf einen Stecker gezogen.

„Dein Mann hat die Paneele im Schlafzimmer selbst verlegt“, sagte Alina. „Und du hast jeden Samstag den Flur gebohnert. Jetzt ist es halt anders. Aber es ist immer noch unsere Wohnung. Nicht deine.“

Da habe ich etwas getan, das ich heute noch nicht bereue. Ich habe die Kippe aus dem Aschenbecher genommen, die noch glimmte, und sie in das Spülbecken geworfen. Nicht mit Wucht. Einfach mit einer Ruhe, die mir selbst fremd war.

„Die Wohnung wird von euch ruiniert“, sagte ich. „Und ich hole sie zurück, wenn es sein muss.“

Daniel lachte. Es war dieses Lachen, das man aufsetzt, wenn man Angst hat.

„Viel Glück. Du hast sie uns geschenkt. Da kannst du nichts machen.“

Ich bin gegangen. Auf der Treppe begegnete mir der Nachbar von unten, Herr Demir. Er trug einen Eimer und einen Schwamm. Vor seiner Tür war die Wand dunkel verfärbt.

„Frau Berger“, sagte er und hob die Hand. „Ich will ja nicht unhöflich sein, aber das Wasser von oben kommt jetzt zum dritten Mal durch die Decke. Ihr Sohn hat gesagt, er zahlt den Maler. Das war im Februar. Jetzt haben wir Oktober.“

Ich habe mich bei ihm entschuldigt, ohne zu wissen, wofür. Dann bin ich nach Hause gefahren. In meiner kleinen Küche saß ich lange vor dem Foto von Werner. Ich habe es nicht angefasst. Ich habe nur dagessessen und die Schwebebahn draußen quietschen gehört.

Am nächsten Morgen rief ich die Anwältin an. Frau Dr. Hartmann, Kanzlei am Wall. Ich hatte ihre Nummer aus dem Telefonbuch, weil sie vor Jahren mal ein Schreiben für die Eigentümergemeinschaft aufgesetzt hatte.

„Eine Schenkung kann man nur in bestimmten Fällen widerrufen“, sagte sie. „Grobe Verfehlung, schwere Undankbarkeit, Vernachlässigung. Aber wenn die Beweise stimmen, haben wir eine Chance.“

Ich sammelte Beweise. Fotos vom Balkon, von der Küche, vom kaputten Parkett. Nachrichten, in denen Alina mich aufforderte, nicht mehr ohne Termin zu kommen. Aussagen von Frau Kowalski und Herrn Demir. Der Hausverwalter bestätigte, dass Daniel mit den Nebenkosten dreitausendvierhundert Euro im Rückstand war. Der Wasserschaden bei Herrn Demir belief sich auf eintausendachthundert Euro, die Daniel nie bezahlt hatte.

Als ich das Schreiben vom Gericht abschickte, klingelte Daniel an meiner Tür. Es war schon dunkel, die Straßenlaterne vor dem Haus war seit zwei Wochen kaputt. Er stand im Treppenhaus, die Wangen eingefallen, die Jacke offen.

„Mama, willst du uns wirklich die Wohnung wegnehmen?“

Ich habe den Lichtschalter betätigt. Das Flurlicht flackerte.

„Ich will zurück, was ihr nicht wertgeschätzt habt.“

„Du kannst uns nicht einfach so rauswerfen. Wir haben ein Kind.“

„Ihr habt ein Kind, das nicht in dem Dreck schlafen muss. Und du hast mich angelogen, als du gesagt hast, ihr würdet die Wohnung pflegen.“

„Ich war überfordert, Mama. Die Arbeit, die schlaflosen Nächte, Alinas Stimmung…“

„Und dann bist du auf die Idee gekommen, die Wände mit Bierflaschen zu dekorieren?“

Er schwieg. Ich sah, wie seine Hände zitterten. Aber ich habe nicht nachgegeben.

„Es tut mir leid, dass es so weit gekommen ist. Aber ich habe dir die Wohnung gegeben, weil ich dir vertraut habe. Du hast sie zerstört. Jetzt muss ich sie retten.“

Er ging. Ohne ein weiteres Wort. An der Tür zog er die Jacke hoch, als wäre es kalt, dabei war die Heizung an.

Der Prozess zog sich. Drei Monate. Es gab zwei Verhandlungen, einen Ortstermin, bei dem die Richterin durch die Räume ging und sich Notizen machte. Alina spielte die gekränkte Schwiegertochter, die sich gegen eine kontrollsüchtige alte Frau wehren muss. Daniels Anwalt behauptete, die Schäden seien normale Abnutzung, junge Leute eben.

Aber dann zeigte Frau Hartmann die Fotos. Der Schimmel im Bad, die eingetretene Tür, die verfaulten Fensterrahmen in der Küche. Sie legte das Schreiben der Hausverwaltung über die unbezahlten dreitausendvierhundert Euro auf den Tisch. Und sie las den Nachrichtenaustausch vor, in dem Alina mir mitteilte, ich sei in der Wohnung „unerwünscht“.

Am Ende bot der Richter einen Vergleich an. Daniel behielt die Wohnung, aber es wurde eine Grundschuld über zwanzigtausend Euro eingetragen, zu meinen Gunsten. Er musste innerhalb von zwölf Monaten die Schäden beheben und die Schulden bei der Verwaltung begleichen. Wenn er das nicht schaffte, konnte ich die Zwangsversteigerung betreiben.

Ich saß im Gerichtssaal, die Hände um die Kopie des Vergleichs gefaltet. Als die Richterin den Beschluss vorlas, dachte ich an Werner. Nicht an den Moment, als er die Paneele verlegte. Sondern an den Tag, an dem er starb, und wie er auf dem Flur auf dem Boden lag, mit der Hand auf dem Teppich, den wir gemeinsam ausgesucht hatten.

Daniel saß auf der anderen Seite. Er sah mich nicht an. Nur einmal, als ich aufstand, hob er den Kopf. Sein Kinn war nass. Er weinte, und er versuchte es zu verbergen, indem er mit dem Ärmel übers Gesicht fuhr.

Ich bin rausgegangen, ohne zu ihm hinzugehen.

Die Wochen danach waren still. Frau Kowalski rief an und erzählte, dass Daniel jetzt jeden Samstag den Müll runterbringe. Dass er den Handwerker selbst organisiert habe. Dass er bei Herrn Demir geklingelt und ihm einen Umschlag mit dreihundert Euro gegeben habe, als erste Rate.

Ich habe das gehört, aber nicht darauf reagiert. Ich habe in meiner kleinen Küche gesessen und den Papierkram sortiert. Die Kopie des Vergleichs lag in einer Klarsichthülle, zusammen mit der Füllfeder meines Mannes, die ich aus der Wohnung mitgenommen hatte, bevor sie ganz verschwand.

Eines Abends, es muss halb acht gewesen sein, klingelte es. Vor der Tür stand Daniel. Er hielt einen Eimer Farbe in der Hand. Auf dem Eimer stand: „Hochweiß, 10 Liter, mit Spritzschutz“.

„Ich wollte fragen, ob du mal vorbeikommst“, sagte er. „Nicht wegen der Wohnung. Wegen Lotta. Sie fragt nach dir.“

Ich habe ihn reingelassen. Er stellte den Eimer neben die Tür, auf die Fußmatte, wo er einen cremefarbenen Rand hinterließ. Dann setzte er sich an meinen Tisch, auf denselben Stuhl, auf dem er als Kind seine Hausaufgaben gemacht hatte.

„Die Grundschuld ist eingetragen“, sagte er. „Der Vergleich ist unterschrieben. Du hast deine Sicherheit.“

Ich habe ihm Tee eingeschenkt. Den aus der Kanne, die ich von meiner Mutter hatte. Der Tee war schon lauwarm, weil ich nicht auf die Uhr geachtet hatte.

„Ich will keine Sicherheit“, sagte ich. „Ich will, dass du verstehst, was du hattest.“

Er nahm die Tasse, führte sie zum Mund, stellte sie ab. Er trank nicht.

„Ich verstehe es jetzt. Ein bisschen. Alina ist ausgezogen, zu ihrer Mutter. Sie hat gesagt, sie will nicht in einer Baustelle leben. Aber die Baustelle war ja nicht das Schlimmste. Das Schlimmste war, dass ich dich weggestoßen habe, weil ich dachte, du würdest mir alles andauernd vorhalten. Dabei wolltest du nur, dass wir die Wohnung nicht verkommen lassen.“

Ich sah ihn an, wie schon lange nicht mehr. Nicht den Mann, der die Tür aufgemacht hatte. Sondern den Jungen, der mit zwölf Jahren im Regen an der Haltestelle stand, weil er seinen Schirm vergessen hatte und zu stolz war, bei einem Nachbarn zu klingeln.

„Ich habe die Fotos von damals gefunden“, sagte Daniel. „Die von meinem dritten Geburtstag. Du stehst in der Küche, mit Schürze, und auf dem Tisch steht eine Schüssel mit Teig. Die Küche war blitzblank. Du hast mich auf dem Arm, und ich schaue in die Kamera, als wäre ich der König. Ich habe geweint, als ich das gesehen habe.“

Er holte Luft. Seine Stimme wurde dünn.

„Ich weiß, dass du mir nicht mehr vertraust. Und ich weiß, dass du das nicht musst. Aber ich will versuchen, es wieder gutzumachen. Nicht mit Worten. Mit dem, was ich tue. Ich habe den Flur gestrichen. Das Bad ist schimmelfrei. Die Küche ist wieder begehbar. Nächste Woche kommt der Bodenleger. Und Herr Demir bekommt den Rest der eintausendachthundert Euro, sobald ich mein Weihnachtsgeld habe.“

Ich habe die Tasse abgestellt. Meine Hände lagen flach auf dem Tisch, neben der Klarsichthülle mit dem Vergleich.

„Das ist gut“, sagte ich. „Aber du musst nicht mir beweisen, dass du es kannst. Du musst es dir selbst beweisen. Und Lotta.“

Da hat er mich richtig angeschaut. Nicht die Augen gesenkt, nicht zur Seite. Mit einer Miene, die ich von Werner kannte. Eine Miene, die sagt: Ich habe Mist gebaut, aber ich stehe dazu.

„Kommst du am Sonntag? Lotta will dir ihr Zimmer zeigen. Es ist noch nicht fertig, aber sie hat ein Bild aufgehängt. Einen Schmetterling, den sie im Kindergarten gemalt hat. Sie hat gesagt, der passt zu dir, weil du immer so bunte Blusen trägst.“

„Ja“, sagte ich.

Als er ging, vergaß er den Farbeimer. Er stand noch eine Woche neben meiner Tür, mit dem cremefarbenen Rand auf der Fußmatte. Dann habe ich ihn in den Keller gestellt, zu den alten Dingen von Werner.

Vierzehn Tage später bin ich hingefahren. Nicht mit dem Bus, sondern zu Fuß, weil ich die Luft brauchte. Die Wohnung roch nach frischer Farbe und Holzleim. Im Flur lag eine neue Matte. Das Badezimmer hatte eine neue Silikonfuge. Die Küche war sauber, der Herd geputzt, auf dem Fensterbrett stand eine kleine Topfpflanze, ein Gummibaum, den ich ihm vor Jahren geschenkt hatte, als er ausgezogen war. Er hatte überlebt.

Lotta kam mir entgegengerannt, mit einem Blatt Papier in der Hand. „Oma, schau, das ist für dich.“ Ein Schmetterling, orange und blau, mit Filzstift gekritzelt.

Ich habe das Blatt genommen und es in meine Handtasche gelegt, zwischen die Kopie des Vergleichs und die Füllfeder.

Dann habe ich mich an den Küchentisch gesetzt. Daniel machte Kaffee. Er fragte nicht, ob ich stolz auf ihn bin. Er fragte, ob ich bleiben will bis zum Abendbrot.

Ich blieb.

Wir aßen Brote mit Schnittkäse, Lotta malte einen zweiten Schmetterling für ihr Zimmer, und Daniel wusch danach das Geschirr, ohne dass ich ihn darum gebeten hatte.

Als ich an diesem Abend nach Hause ging, brannte die Straßenlaterne vor meiner Tür endlich wieder. Ich schloss auf, machte das Licht an, hängte den Mantel über den Stuhl. Auf dem Küchentisch lag noch die Klarsichthülle mit dem Vergleich, daneben Werners Füllfeder.

Ich öffnete das Fenster einen Spalt. Die kühle Abendluft kam herein, und mit ihr das ferne Quietschen der Schwebebahn in der Kurve.

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Uniad
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