# Die Umschläge im Küchenschrank
Marisol Weidner zählte seit neun Jahren das Wechselgeld an der Kasse des Edeka in der Bornheimer Landstraße in Frankfurt, und an diesem Augustnachmittag zählte sie etwas anderes: vierzehntausend
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# Die Werkstatt, die meinen Namen trug
Der Kaffee in der Tasse war längst kalt geworden, aber ich saß immer noch am Küchentisch, das Handy vor mir, die Nachricht meiner Tochter auf dem Display. Ein
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Der letzte Waggon
Jeden Sommer brachte Elke ihren Sohn Finn mit dem Zug zur Großmutter nach Rostock, während sie selbst in Freiburg wohnten. Sie blieben eine Nacht, am nächsten Tag ging
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Kein Mangel an Beweisen
Es war der 14. März, ein Freitagmorgen, feucht und grau über Frankfurt, als Elias Baransky im Terminal 1 durch die Sicherheitskontrolle ging. Schwarzer Kapuzenpulli, abgetragene Chinos, Turnschuhe mit
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Ingrid stürzt im Garten in Herford und bricht sich die Hüfte
Meine Mutter Ingrid war die Person, die in unserer Familie am meisten allein war. Nicht weil sie keinen Menschen um sich hatte – sondern weil sie diejenige war,
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Marlene Vogts Kampf um die Vogt Fahrzeugtechnik
Ich fahre seit elf Jahren den Linienbus 62 zwischen Rosenheim und dem Gewerbegebiet an der Kufsteiner Straße, und man sieht auf dieser Strecke so ziemlich jedes Gesicht, das
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Tobias will die Werkstatt in Reinhausen für Donnerstag ganz auf seinen Namen überschreiben
Ich bin Klempnerin in Regensburg, seit achtzehn Jahren selbständig, und normalerweise sehe ich Familien nur, wenn bei ihnen das Wasser vom Dachboden tropft. An diesem Dienstag im März
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# Die Rechnung, die meine Schwester nicht sehen sollte
Ich heiße Roswitha, bin einundsechzig Jahre alt und habe zweiundzwanzig Jahre lang die Kasse der Wäscherei "Weißperle" in der Bergmannstraße geführt, im Kölner Süden, zwei Häuser hinter der
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Marion Bergmann verlässt die Werkstatt in der Detmolder Straße
Marion Bergmann stand um Viertel nach sechs in der Küche ihrer Wohnung in Bielefeld-Schildesche und hörte, wie die Kaffeemaschine gluckste, als würde sie sich räuspern wollen, bevor sie
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Fremdkörper
Ich heiße Malte Ohlendorf, ich bin dreiundvierzig, und ich betreibe seit elf Jahren eine Autowerkstatt in Leipzig-Plagwitz, gleich hinter dem alten Kanal, wo es im Herbst nach nassem
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