Schönes Gefühl
Es war ein Dienstag im März, als Mareike Brandt vor dem Jugendamt in Dortmund stand und einen Aktenordner gegen die Brust drückte, als könnte er sie warm halten.
# Die Handynummer, die eine Werkstatt wert war Sonntagvormittag, kurz vor elf. Bettina Wagner stand mit einem Becher Kaffee to go vor der Boutique in der Frankfurter Straße
Als der Kellner den Nachtisch servierte, legte meine Schwester einen kleinen silbernen Babylöffel neben meinen Teller. Ein blaues Band war um den Griff geschlungen, und im Griff war
Mein Sohn Théo war acht Jahre alt, als der Kinderarzt der Uniklinik Frankfurt ein Wort aussprach, das ich seitdem nicht mehr aus dem Kopf bekomme: Leukämie. Danach bestand
Ich arbeite seit neunzehn Jahren im Notariat „Hartmann & Kollegen" in Freiburg im Breisgau, und in diesem Beruf sieht man vieles, was Menschen sonst niemandem zeigen. Sie kommen
Ein fremder Blumenstrauß Ich sah meinen Mann aus einem Blumenladen kommen, mit einem großen Strauß weißer Rosen im Arm. Für einen Moment lächelte ich – bis mir klar
Ich betreibe seit vierzehn Jahren den kleinen Kiosk hier am Fußweg zwischen den Grundstücken, Zigaretten, Eis, Brötchen, das Übliche. Man sieht mit der Zeit jede Familie, jedes Paar,
Als die Hebamme mit meinem Sohn zur Tür hereinkam, verzog meine Mutter das Gesicht, als hätte man ihr ein verdorbenes Fischgericht serviert. „Ein Kind ohne Vater erkennen wir
Fünf Uhr am Nachmittag, Mitte November, und in der Küche von Sabine Wendland roch es nach Zimt – der Adventskalender lag schon auf dem Küchentisch, obwohl es noch
Sabine Herzog stand um Viertel nach fünf auf, jeden Morgen, auch samstags. In der Küche der Zweizimmerwohnung in Gelsenkirchen roch es dann schon nach Filterkaffee und nach dem
